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Gelungene Renaturierung

Ein ehemaliges Tagebaugebiet wird zum Seenland

2. August 2009

Gelungene Renaturierung Ich schaue morgens aus dem Fenster: Ein wunderbar blauer Himmel! Es scheint ein schöner Tag zu werden, perfekt um mit dem Fahrrad eine Tour zu unternehmen. Ich fahre ein paar Meter auf der Straße durch ein Dorf und schon befinde ich mich auf einem Fahrradweg - Rechts ein großer See, links ein großer See und Bäume rauschen im warmen Sommerwind.

Dies ließt sich wie die Eindrücke eines Sommerurlaubs in Mecklenburg Vorpommern. Aber nein! Dieses Landschaft liegt an der Grenze zwischen Sachsen und Brandenburg.

Bei der Weiterfahrt wird deutlich, wie es hier noch vor 20-30 Jahren aussah. Ich fahre über einen Deich und sehe auf der anderen Seite ein 100 Meter tiefes Loch von 3 Kilometer Breite und Länge. Vor einigen Jahren baggerten dort noch Bagger die Braunkohle heraus, um die Energieversorgung zu sichern. Gar nicht weit entfernt wird sogar heute noch Kohle gefördert, damit den Kraftwerken nicht die, im wahrsten Sinne des Wortes, Kohle ausgeht.

Doch ein Glück, dass die Fördermengen immer weiter zurückgehen, denn in der heutigen Zeit des Klimawandels hat die Braunkohle kaum noch Vorteile. Solange nicht das CO2-Problem bei den Kohlekraftwerken gelöst ist, wird immer mehr davon in die Atmosphäre gepumpt. Hinzu kommt noch, dass Kohle ein Rohstoff ist, der nicht ewig reicht.

Zurück bleiben die schon beschriebenen riesigen Gruben, wodurch die Natur irreparabell zerstört ist würde man meinen.
Doch die Lösung diese Mondlandschaft zu beseitigen ist einen Großteil der Tagebauabbaugebiete mit Wasser zu fluten, sodass ein riesiges Seengebiet entsteht.
Aktuell ist dabei die Flutung aller Tagebaugebiete noch längst nicht abgeschlossen. Wie es einmal aussehen wird, lässt sich aber schon heute am Senftenberger See begutachten. Dieser See ist sogar schon seit über 30 Jahren voll geflutet. Dadurch wurde ein Erholungsgebiet geschaffen, welches überhaupt nicht mehr an die ehemalige Mondlandschaft erinnert.

Sicherlich ist der der Natur zugefügte Schaden dennoch niemals mehr vollständig rückgängig zu machen, schon alleine, da es die frühere Landschaft nie mehr geben wird. Somit ändert sich sowohl die Flora, wie auch die Fauna in einem großen Umfang.
Insgesamt sollte man sich jedoch diese Maßnahmen der Renaturierung zum Vorbild nehmen, da sie doch einem ganzen Gebiet zum "Aufatmen" verhelfen.

Zum Abschluss dieses Artikels nun noch einige Bilder des Tagebaugebietes. Auf dem Ersten ist dabei der so genannte "Rostige Nagel" zu sehen, ein Aussichtsturm, von dem man das Tagebaugebiet, welches mit Wasser immer weiter gefüllt wird, überblicken kann.
Im weiteren Verlauf ist das ehemalige Tagebaugebiet gezeigt, welches nun geflutet wird.

Um die Bilder anzuschauen, folgen Sie diesem Link: Link zum Blogartikel auf dem Wild-Blog




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Letzte Aktualisierung: 21.02.2010 11:17:00
©Josef Kaiser
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